SWEG kämpft für faire Wettbewerbsbedingungen – verfolgt dieses Ziel aber nicht mehr im Wirtschaftsrat der CDU

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) agiert im freien Markt und die Herausforderungen der Branche sind derzeit enorm. So sind zum Beispiel im Schienenpersonennahverkehr-Markt die aktuell in Deutschland vorherrschenden Wettbewerbsbedingungen sehr schwierig und nicht fair – insbesondere im Hinblick auf die derzeitige Konzernstruktur des größten Wettbewerbers Deutsche Bahn. Die Mitwirkung der SWEG in branchenspezifischen Wirtschafts- und Interessenverbänden ist somit wichtig, damit sich das Unternehmen aktiv und an entscheidender Stelle in den verkehrspolitischen Diskurs einbringen kann. Die SWEG erkennt an, dass die Vorgehensweise im Zusammenhang mit dem CDU-nahen Wirtschaftsrat Deutschland im Kontext der politischen Neutralität anders wahrgenommen wird. Im Interesse des Unternehmenswohls hat die SWEG daher heute entschieden, dass sie ihre Mitgliedschaft im Wirtschaftsrat Deutschland beendet. Das Unternehmen wird allerdings weiterhin versuchen, seine Interessen in den verkehrspolitischen Diskurs einzubringen.      

Die SWEG war am 1. Januar 2025 Mitglied im Wirtschaftsrat Deutschland geworden, nachdem die SWEG zuvor in eine Sondersitzung der Bundesfachkommission Verkehr des Wirtschaftsrates Deutschland zum Thema Entwicklung der Schieneninfrastruktur eingeladen worden war. Aufgrund der Feststellung, dass in dieser Kommission die für die SWEG sehr wichtigen Themen diskutiert werden, folgte der Schritt der Mitgliedschaft. Bei einer solchen Mitgliedschaft handelte es sich nicht um einen durch den Aufsichtsrat zustimmungspflichtigen Vorgang. Die Vorgehensweise war aber im Vorfeld mit dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates abgestimmt worden.